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Anhänger

... Motorroller aus der DDR ...

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Anhänger für Motorroller
Man stelle sich vor, nicht jeder hat die Möglichkeit, seine Transportangelegenheiten mit dem PKW zu erledigen. Dazu gehörten viele tägliche Dinge aber auch das kleine Reisegepäck für den Urlaub. Uns so machte ein Anhänger an einem Motorroller schon viel Sinn.
Der Einradanhänger hat hier die besseren Eigenschaften während der Fahrt.
Der Zweiradanhänger hat den großen Vorteil, auch als Handwagen dienen zu dürfen

 

 

 

 

 

Campi (DDR)

Motorkuli (HU)

Pille (HU)

Niewiadow (PL)

Pav 40/41 (CSSR)

 

 

 

 

 

Mopedanhänger

MWH/M

MWH/M1

MWH/M2

MWH/M3

MWH/RB

In der DDR gab es eine Vielzahl Mopedanhänger aus dem Metallkombinat Heldrungen (MKH) später Metallwerk Heldrungen (MWH) 
Die Grundform war meist mit den Fahrradanhängern identisch. Unterschiede gab es in der Beleuchtung, welche im allgemeinen dem Zugfahrzeug entsprach und im Laufe der Jahre dem technischen Stand angepasst wurde.
Es gab Ausführungen mit Rücklicht, Rücklicht + Stopplicht, Rücklicht + Stopplicht + Blinkleuchten.
Die Reifengröße (bis M3) beträgt 2,25 - 20, der Kugelkopf der Anhängerkupplung 18 mm
Für SR50 wurde ein neues Modell entwickelt (RB) Es hatte kleinere Räder (3.00 - 12) und damit einen niedrigen Schwerpunkt.
Der Kugelkopf beträgt hier 25 mm
Die Anhänger sind vollkommen aus Metall und vollverzinkt und damit nahezu unverwüstlich (außer Räder und Schutzbleche)
Die Anhänger haben laut Betriebserlaubnis eine Höchstgeschwindigkeit von max 40 km/h
Bevor die Anhänger in Heldrungen produziert wurden, gab es eine Reihe anderer Hersteller und Anhängertypen.
z.B. die VEB´s Wagonbau Dessau, Transportgerätebau Leipzig, KEMA Görlitz, LW-Anklam, Reparaturwerk Neubrandenburg.
Es gab aber auch Privatbetriebe die Mopedanhänger herstellten. z.B. Kurt Mehnert aus Finsterwalde und Hermann Schönfeld in Leipzig. Die Typen hießen z.B. Rollka oder WBD
Die Typenübersicht und Herstellerübersicht ist unvollständig. Auf detaillierte Beschreibungen zu den einzelnen Anhängern wird verzichtet
 

Es gab eine Reihe Eigenbauten und Prototypen, bevor der Campi 1960 an den Start ging. Die Presse nahm seinerzeit Kenntnis von der Thematik  “Anhänger” und berichtete fleißig.