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Letzte Änderung: 17.03.2019

 

 

Roller übers Land
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Ausfahrten / Treffen 2015

 

Mittwoch den 15.April 2015, Vollmershain

Aber heute nun endlich ...
Wetter passt ... paar Stunden Zeit ... Appetit auf Eisbecher ...
Also rauf auf die Roller und auf zum ersten ... Roller-Eisbecher 2015.
Über Gößnitz, Schmölln suchten wir zu dritt das Eiscafé in Vollmershain auf. Das heißt nicht nur BRAVO, wer mal da war, wird das bestätigen. Dem Eiscafé wird nachgesagt, es hätte bei schönem Wetter mehr Besucher, wie der Ort Einwohner. Bei den heutigen Besuch halte ich das nicht für übertrieben.
Nach dem Eis sollte die Runde natürlich weiter gehen. Über Posterstein, Ronneburg und anderen Dörfern schauten wir uns schon mal unser Feldlager an, also den Campingplatz Aga. Hier haben wir den Kontakt gepflegt und unser Feldlagervorhaben genauer erörtert. Man freut sich auf uns Ende Mai und wir sind willkommen.
Der Rückweg dann über viele viele Seltsamkeitsdörfer.
Roller machen süchtig. Ja das stimmt. Wie das im Ort "Drogen" ist, keine Ahnung. Haben wir heute mal 3 Km rechts liegen lassen. Das erforschen wir ein andermal. 112 Km haben wir gerollert. Die Roller und wir fanden es gut.
Sonntag ist die nächste Tour angesetzt. Da wollen wir nach Großstolpen. Was gibts denn in Großstolpen? Na was schon, Eis.
Zwerg Rollernachwuchs war nicht die ganze Strecke mit. Aber ne Runde durch die Stadt. Das musste im Anschluss noch sein.
 

Sonntag den 19.April 2015, Großstolpen

Ziemlich Spontan rollerten die Roller heute übers Land....
Viel Sonne aber ziemlich frisch ging es heute über Gößnitz zum Treff nach Altenburg. Ab hier war dann die Bande voll, 17 Leute, 7 Roller und noch ein paar andere Fahrzeuge. Zunächst ging es zum Haselbacher See und dann weiter nach Lucka. Nach kurzen Zwischenstopps ging es dann zum Eiscafe "Di lago" nach Groitzsch, Großstolpen. Das wir hier ohne Reservierung keinen Sitzplatz bekommen, war uns eigentlich klar. Also gab es nur eine Eiswaffel auf die Hand und gut. Das Eis war lecker. Zum Kaffee ging es dann weiter nach Kansdorf, was direkt am Hainer See liegt. Hier hat kürzlich das Schillercafé neu eröffnet und wir testeten. Ergebnis: Selbstbedienung, aber alles prima. Viele Teilnehmer hatten sich das erste Mal dieses Jahr gesehen und es gab viel zu plaudern. Auch waren ein paar neue Schmuckstücke am Start, wie Henri sein Berliner, Jensens Troll und ChrisTians Campi. Zurück ging es dann über Lobststädt, Deuzen, Regis-Breitingen Richtung Heimat.
Alles in allen, eine schöne Ausfahrt. Alle Roller haben sich tapfer geschlagen. Mein Berliner hat 123 km mehr auf der Uhr
 

Donnerstag den 23.April 2015, Testfahrt fürs Rollerfeldlager

für das Rollerefeldlager haben wir die Strecken abgeklappert. Abfahrt 09:00 in Gößnitz, über Altenburg, Pölzig, Giebelrot zum Campingplatz Aga. Das war dann der Ausgangspunkt.
Von hier über Bad-Köstritz, Großsaara, Münchenbernsdorf und Triptis nach Neustadt-Orla.
Kurze Besprechung und weiter gehts übers Land in Richtung Stadtroda. Hier gab es dann verkehrstechnisch Probleme. Einige Landstraßen sind gesperrt und wir brauchen eine Alternative. Diese fanden wir auch. Weiter ging es durchs Eisenberger Mühlental, hier dann nun endlich auch den Eisbecher an der Pfarrmühle. Dann wieder über Bad-Köstritz, Gera-Langenberg zurück in Richtung Heimat. Am Ende waren es 240 km und damit die längste Tour des Jahres.
Drei Roller + Anhänger und die drei Fahrer haben gut durchgehalten. Das Wetter war früh noch etwas frisch, später dann aber sehr rollertauglich.
 

Freitag den 1. Mai 2015, Zörbig, Dessau und Umgebung
Es lebe der 1. Mai ...

unter diesem Motto rollten heute in Sachsen-Anhalt, Raum Dessau, die Roller übers Land. Zwei Wiesel, zwei Trölle, ein Pitty besuchten das Oldtimertreffen und DDR-Museum in Dessau. Begleitet wurden sie von einer BK 350, einem Touren-Awo-Gespann und einer EMW. Es haben alle gut durchgehalten, nur der Dienstälteste (Pitty) fing mal an zu schwächeln.
Auf Dem Weg zur Eisdiele gab es dann noch eine kleine Überraschung. Ein Einrad-Traktor aus dem Jahr 1985 wurde uns präsentiert. Er wurde damals nach einer Vorlage aus einer Zeitschrift gebaut, typisch DDR.
Verwendung fand ein M 53 Motor mit Gebläse aus der Schwalbe, der komplette Antrieb von einem Berliner, mit Bremse etc., Eine Zweirad-Schubkarre und ein selbst gebauter Rahmen. Voller Stolz wurde das Gefährt uns von seinem Erbauer präsentiert.
Wer nun glaubt, dass es sich bei der Zeitschrift um den Deutschen Straßenverkehr oder Jugend & Technik handelte, der irrt. Es war die Zeitschrift "Garten und Kleintierzucht"
Ein Waffeleis sollte heute bei den Ansturm auf die der Eisesser genügen. Die Tour ging dann weiter in Richtung Zörbig und fand in den späten Nachmittagsstunden ein gutes Ende.
Mein Troll hat nun 124 km mehr auf der Uhr. Die Flachland-Tour in Sachsen-Anhalt war für die Rollers auch mal eine Erholung.
 

Samstag den 02.05.2015 Gedenkfahrt für die OdF, Gemeinde Starkenberg
Ausfaht für die OdF,

Kultur, Geschichte, Eisbecher ...
... hieß es am 02.Mai. Drei Gespanne, Berliner + Campi mit 5 Leuten, machten sich auf den Weg ins Thüringische Neuposa in der Gemeinde Starkenberg. Von hier ging es zur Kranzniederlegung nach Großröda.
Vom 15 – 17.April 1945 waren in Neuposa etwa 30 deutsche Soldaten und Offiziere an den Flak-Stellungen gefallen.  20. Davon wurden in Großröda beigesetzt. Ortschronisten haben die Geschichte der damaligen Zeit weitestgehend aufgearbeitet und präsentiert. Die gefallenen waren damals 16 – 44 Jahre alt. Die Identitäten der Gefallenen sind bis heute nicht vollständig geklärt.
Im Anschluss gab es ein kleines Dorffest in Neuposa. Zwei weitere Oldtimer, ein SR2 und eine Jawa hatten sich zwischenzeitlich zu unseren Gespannen gesellt.
Ein Fußgang der Besucher zur ehemaligen Flak-Stellung und eine Ausstellung im Wasserturm zu dem Thema, rundeten die Sache ab.
Anschließend ging die Fahrt weiter, zunächst nach Lucka. Hier gibt’s keine Eisbecher, hier wird umgebaut.
Na gut. Schauen wir mal nach Rositz. Ja hier klappts mit dem Eisbecher und alles ist gut.
Mit der Rückfahrt komme ich auf 84 km, alles störungsfrei.
 

Sonntag den 3.Mai 2015, Frühlingsfahrt Gera
Hinaus in den Mai.

In der Ostthüringer Zeitung stand was von Rollenden Kulturgütern und Ausfahrt und so ...
Soll am Sonntag den 3.Mai 2015 in Gera am Gasthof Waldhaus los gehen und über 100 km betragen.
Die Meteorologen versprechen mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Dusche. Egal, wie probieren es mal, sehen, ob unsere Roller dort willkommen sind.
Auf geht´s, drei Rollergespanne, Berliner+Campi machten sich um sieben auf die Puschen und rollerten nach Gera. Schönes Fleckchen Erde dort, heißt nicht nur Waldhaus, ist auch im Wald, im Geraer Stadtwald, direkt an der B2. Bis dahin hatten wir schon mal um die 40 km sorgenfrei zurück gelegt. Es trudelten nach und nach viele viele Oldtimer ein, laut Veranstalter waren es über 100 Anmeldungen. Außer uns war die IWL-Fraktion mit zwei weiteren Berlinern angetreten.
Die musikalische Umrahmung hatten junge Musiker, einer Musikschule übernommen, das passte wunderbar zum Motoren-Genatter
Pünktlich um 9 begann die Ausfahrt auf historischen Pfaden zum Schleizer Dreieck, wo auf dem Fahrerlager der 48. Oldtimer Teilemarkt stattfand. Ein Besuch lohnt immer. Weiter dann nach Neustadt-Orla zum Buteile-Park. Hier auch nur ein kurzer Besuch. Den wollen wir uns ja zu einem anderen Zeitpunkt noch genauer ansehen. Von dort aus ging es dann auf direktem Weg wieder zurück nach Gera. Die Roller hatten an einigen Steigungen ordentlich zu tun, haben aber tapfer durchgehalten.
In Gera wieder angekommen, war im Waldhaus auch das Mittagessen angekündigt und die Auswertung soll dann um halb-zwei stattfinden. Es waren dort 5 Pokale aufgebaut, mal sehen was das soll.
Ausgezeichnet wurden die schönsten, ältesten und seltsamsten Vier- und Zweiräder.
Einen Preis erhielt der Eigner einer BMW R26, einer wurde für das Isetta-Mobil vergeben. Die D-Rad-Freunde aus Oelsnitz mussten einen Pokal mitnehmen und der Besitzer eines Brezel-Käfers hatte auch einen verdient. Es waren doch aber 5 Pokale.
Ach ja, als Publikumsmagnet erhalten die Rollerfreunde einen für ihre Gespanne. Na bitte, es geht doch.
Fazit:
Alles bestens organisiert, sehr schöne Ausfahrt.
Die Rollergespanne, wie gesagt, sie waren die Publikumslieblinge und wurden hundertfach fotografiert.
Die Meteorologen ... sie logen ... sie logen (wir blieben äußerlich trocken bis zum Schluss)
Hinfahrt+Ausfahrt+Rückfahrt=191 km.
 

Samstag den 16.Mai.2015, Eisbecher in Meuselwitz

Kleine Ausfahrt im Umland ... ja wir wollten doch noch mal nach Neuposa, die Ausstellung im Wasserturm ansehen und ein paar Fotos in der Rapsblüte müssen auch noch sein, ja und was fehlt .... klar doch, Eisbecher :-). Na mal schauen. Halb zwei geht´s los. 5 Roller, ein Trabant und anderes Gefährt. Sieben Leute machen sich auf den Weg. Zunächst die Rapsblüte. Muss sein. Dann weiter nach Neuposa. Wir wurden schon erwartet und bekamen eine Sonderführung. Der Ortsveein hat einige Interessante Sachen aus der Ortsgeschichte zusammengetragen und im Turm ausgestellt. Vieles sind Sachen aus dem 2. Weltkrieg was da so in der Nähe ausgegraben wurde. Ja und wo gibt´s nun Eis? Wir probieren mal in Meuselwitz was zu finden. Hat auch geklappt. Im Eiscafe “Da Papu” wurden wir freundlich bedient und das Eis war wirklich lecker. Hier waren wir bestimmt nicht das letzte mal ...
68 km, kleine aber feine Tour
 

29.-31.Mai 2015
1. Rollerfeldlager "Aga" 2015

Das komplette Programm haben wir wie geplant abgespult. Alle angemeldeten Teilnehmer waren tatsächlich auch da.
Auf dem Campingplatz "Strandbad Aga" waren wir wirklich willkommen und man sah uns gern. Wir konnten all unsere Vorhaben freien Lauf lassen und unser Rollerfeldlager so einrichten wie wir das wollten.
Der Betreiber hat sich echt auf uns gefreut und uns bestens unterstützt.
http://www.thueringencamping.de/
An den Ausflugszielen waren wir ebenfalls willkommen und die Roller wurden wie gewohnt bestaunt. Aber auch wir hatten zu staunen.
Egal wo wir waren, es ging immer irgendwie um alte solide Technik und da waren wir uns ja immer einig.
Ob Feuerwehrfahrzeuge und anderes historisches Gefährt am Freitag bei
http://zifft.de/
In mehreren Hallen in Droyßig kümmert sich die Interessengemeinschaft hier um vorwiegend um historische LKWs.
Viele der Fahrzeuge, welche hier zusammengetragen wurden, waren in der aktiven Zeit im Dienste der Feuerwehr eingesetzt.
Das hat meist den Vorteil, dass Feuerwehrfahrzeuge nicht so verschlissen sind wie Nutzfahrzeuge mit anderen Aufgaben.
Detailliert wurde uns hier die Geschichte der LKW-Produktion vergangener Zeiten dokumentiert.
Eine interessante Sache und für uns ein schönes Freitagnachmittags-Ausflugziel.
Die Größenordnung der Fahrzeuge ist natürlich eine andere, wie bei unseren Rollern.  
Ein aufgeräumtes Technikmuseum und gute Gastronomie erlebten wir am Samstag im
http://www.buteile-park.de/
Buteile hat nichts mit Bauteile zu tun, auch wenn die Rechtschreibprüfung dieses vorschlägt. Der Begriff kommt aus den Slawischen und bedeutet so viel wie wasserreiches Gebiet, was ja für das Flusstal der Orla nicht ungewöhnlich sein durfte.
Uns ging es aber dann doch mehr um das Museum und der Gastronomie. Speisen hatten wir telefonisch vorbestellt, was den Ablauf für die Gastronomen wie auch für uns vereinfachte. Im Museum ging es dann hauptsächlich um Fahrzeuge aus der ehemaligen DDR.
Fast die komplette Zweiradflotte, inklusive Fahrräder und viele PKW beherbergt das Museum. Aber auch einige Feuerwehrfahrzeuge
konnten im gut aufgeräumten Museum bestaunt werden. Ein Shop mit Werksverkäufen rundete die Sache ab.
Auf dem Rückweg gab es dann noch einen kleinen Abstecher nach Quirla zum Truck-Stop.
http://www.truckstop-quirla.de/index.html
Der Eventgasthof hat einiges zu bieten. Hier gab es dann auch den Einzigen Eisbecher am Wochenende. Im Gasthof ist
unteranderem ein Antikgeschäft untergebracht, was die Sache interessant macht. Jeden ersten Sonntag im Monat soll hier ein
Trödelmarkt stattfinden. Mal sehen, ob wir das mal in eine Rollertour einbauen können.
Etwas weiter nördlich lag unser Ausflugsziel am Sonntag. Diese Gegend um Zeitz war von der Kohleindustrie geprägt und Denkmalschützer haben es geschafft die Historische Brikettfabrik Herrmannschacht vor dem Abriss zu retten.
http://www.mut-zeitz.de/
Im Historischen Denkmal befindet sich die älteste erhaltene Brikettfabrik der Welt. Anhand der gigantischen Gerätschaften und
Anlagen ist die Herstellung der Briketts nachvollziehbar. Bestaunenswert ist aber auch die Ofenausstellung historischer Öfen und
Kochgelegenheiten. Einige historische Lokomotiven im Außenbereich und verschiedene Großgeräte der Metallverarbeitung gehören ebenso zum Technikpark. Alles wurde uns in der Führung bestens erläutert und wir waren hier wirklich herzlich willkommen.
Da sich der Außenbereich im Umbau befindet und kurz vor der Fertigstellung ist, haben wir uns einen weiteren Besuch fest vorgenommen. Ja nicht nur wir kümmern uns um die Oldies, andere auch und das ist gut so.
Nicht nur die Ziele bekamen unsere Aufmerksamkeit. Bei Rollerausfahrten ist der Weg das Ziel.
Das Tal der Weißen Elster, Teile des Thüringer Berglandes und auch den Zeitzer Forst durchquerten wir um an die jeweiligen Ziele zu gelangen. Viele schöne historische Ortschaften in schönster Lage, lagen an unseren Wegen und Straßen. In einigen Orten wurden traditionell gerade Maibäume gesetzt und auch Festumzügen mit alten Traktoren sind wir begegnet. Einen Zwischenstopp machten wir auch in Kanada. Was Kanada ? Ja, gibt’s auch hier. Eine kleine Siedlung in der Nähe von Münchenbernsdorf, welche wegen ihrer Holzhäuser so benannt wurde. Ein eigenes Ortseingangsschild gibt es hier seit 1997. Dieses wurde von der kanadischen Botschaft gesponsert.   
Im Roller-Feldlager, hier war alles vorbereitet. Die Schlafgelegenheiten hatte sich jeder mitgebracht und aufgebaut. Viele fleißige Hände errichteten auch die Mannschaftsunterkünfte in Form von Partyzelten und was so dazu gehört. Spitzen-Feld-Köche machten sich an die Arbeit und zauberten die feinsten Roller-Feld-Lager-Gerichte. Kein Feldlager ohne Erbsensuppe. Bratwurst aus dem Lande Thüringen, Soljanka für echte DDR-Bürger, Mutzbraten, welchen es nur hier wirklich original gibt und so weiter, und so weiter. Alles wurde vor Ort, Feldlager-mäßig zubereitet. Auch die Hopfenhaltigen Getränke hatten wir teilweise aus der Region gewählt und reichlich beschafft und alle waren zufrieden. Am Lagerfeuer wurde dann bis in den frühen Morgenstunden geplaudert. Das einzige was aus der Konserve kam war die Musik Auch das Wetter hatte ein Einsehen und ließ uns trocken. Ein Schauer begegnete das Feldlager mit Sturm und Regen zwischen 4 und 6. Zur Frühstückszeit war er aber bereits weiter gezogen.
Einige von uns haben sich zum ersten Mal gesehen, bestimmt aber nicht zum letzten Mal. Auch Tagesgäste hatten uns im Lager besucht. Sonntagnachmittag mussten wir dann leider die Zelte wieder abbrechen und das Lager räumen. 
Es wurden Stimmen laut welche meinten, dass sich das wiederholen muss. Na mal sehen...
Ja und die Roller? Pitty, Wiesel Berliner und Troll waren alle mehrfach anwesend und alle haben ihre Arbeit ordentlich verrichtet. Ein marken fremdes Fahrzeug ist mit einem kleinen Defekt ausgestiegen, was aber auch kein Problem darstellte. Die Gesamtkilometer dürften sehr unterschiedlich sein. Bei meinem Roller Berlin betragen sie über 300 km.
Zutaten zum Rollerfeldlager:
Ein guter Campingplatz, 29 Leute + Tagesgäste, 2 Feldlagerhunde mit Schutzfunktion, Koch- und Bratgerät, Zelte, Verpflegung und viele Motorroller aus Ludwigsfelde.
Daraus wurde das   
... 1. Rollerfeldlager “Aga” 2015 …
 

Freitag den 12.Juni 2015
Kleine spontane Ausfahrt nach Kohren Sahlis.

...da haben wir ja noch einen Auftrag zu erledigen. Einen Mitwirkenden vom Film "Heiße Roller aus dem Osten" sein gratis Exemplar zu überbringen. Also auf geht´s. ... 3 Mann mit Berliner Roller machen sich auf dem Weg. Zunächst nach Gößnitz und über die Dörfer Richtung Nobitz, an der Flugwelt vorbei nach Altmörbitz und weiter nach Kohren-Sahlis. Unser Oldtimerfreund, welcher hier im Besitz des Arbeitsgerätes, Kehrmaschine, Schiebe und Streufahrzeug auf IWL-Rollerbasis ist war von unseren Besuch überrascht und zeigte uns seine Schätze an Fahrzeugen und Siegespokalen. Der Film wurde ihm übergeben und ein kurzer Plausch. Weiter ging es zum Markt. Hier gab es den Eisbecher, was auch sonst. Auf der Rückfahrt müsse wi unbedingt noch ein Halt an der Flugwelt einlegen. Die Trans all Transportmaschine stand bei unseren letzten Besuch noch nicht dort. Also nix wie hin und paar Fotos gemacht. Von dort ging es dann wieder auf dem Heimweg.
Sehr schönes Wetter hatte uns auf den 65 km begleitet. Das war zunächst die letzte Ausfahrt vor dem Sommerurlaub. Dieser wird dann Rollerfrei:-(  
 

Dienstag den 28.Juni 2015

Kleine Sonntags-Ausfahrt in Heimischen Gefilden, Hohenstein Er.
Nach über zwei Wochen Roller-Abstinenz heute zum Sonntag mal ´ne kleine Ausfahrt.
Den Roller am Vortag noch mal fit gemacht ging es kurz nach Mittag, bei schönem Wetter los.
2 x W, 2 x Berliner, 2 x Campi. Treffpunkt Hainichen, an der Landesgrenze Th. - Sn.
Zunächst über die Dörfer Schönberg, Oberwiera nach Waldenburg. Weiter dann über Ebersbach, Grumbach nach Callenberg.
Am Stausee Oberwald dann den ersten Zwischenstopp. Viel ist hier noch nicht los, ist noch kein Badewetter diesen Sommer.
Nach einem Eiscafé haben wir Ausschau in Hohenstein Ernstthal gehalten und es dort auch gefunden.
“Fantasy” heißt dieses und der Eisbecher war auch fantastisch. Kleiner Plausch mit anderen Eis-verzerrenden Mitmenschen
und weiter ging die Fahrt. Der nächste Stopp am Sachsenring. Auch von hier brauchen wir ein Foto.
Weiter dann über Oberlungwitz, Hermsdorf, Rüsdorf nach St. Egidien. Eisenbahnviadukte hatten wir auch schon mal mehr auf der Strecke. Von hier aus dann weiter nach Glauchau. Hier feiert man gerade 775 Jahre Glauchau und die Stadt ist voller Menschen.
Also nix wie weg hier. Mal ein Trip zum Stausee und zum Wehr, wo sich die Mulde und die Flutrinne verzweigt.
Das Tal der Flutrinne ist ziemlich trocken. Es gab viel Regen in den letzten Tagen aber wohl nicht die große Niederschlagsmenge. Über Dennheritz machten wir uns dann auf dem Weg nach Meerane. Einen kurzen Plausch bei Tommi und die Ausfahrt war damit beendet. 82 km stehen auf der Uhr. Schöne kleine Ausfahrt in heimischen Gefilden musste ja auch mal sein. . .
 

Mittwoch, 8 Juli 2015, Thüringer Vogtland

Der Regen hatte in der Nacht und bis früh um 8 die Straßen für unsere Ausfahrt sauber gewaschen.
Ja wo waren wir denn lange nicht. Im Thüringer Vogtland, ok. halb zehn geht´s los.
2 Mal Wolfgang, 2 mal IWL Berlin, 2 mal Campi. Erst mal nach Gößnitz und über Schmölln nach Wünschendorf. Weiter dann in Sachen Kultur zur Osterburg nach Weida.
Die Zufahrt zur Burg, erster Gang und Stoff, anders geht´s nicht hoch auf dem historischen Pflaster. Im Museum gibt es verschiedene Ausstellungen und der Blick von oben ist gigantisch. Ja alles richtig, heute wollen wir aber nur mal auf dem Burghof und die Roller mit der historischen Burg-Kulisse fotografieren. Mal freundlich angefragt und die Roller dürfen rein fahren, alles kein Problem.
In Weida gab´s dann ne Imbissbude, welche keine Rostbratwurst im Angebot hat. Für Thüringen schon etwas ungewöhnlich. Na gut, essen wir eben ein Schnitzel. Und Kompott dazu? Nein, gibts später. Na gut. Dann wieder auf die Rollers und weiter durchs Thüringer Vogtland. Durch Greiz sind wir schon paarmal durchgedüst. Angehalten haben wir aber heute zum ersten mal. Warum? Klar, Kompott fehlt noch. Motorroller und Italien gehört ja irgendwie zusammen, genauso wie Speiseeis und Italien. Unsere Roller sind zwar aus der kleinen DDR aber die italienische Eiszubereiterin hat sich sehr dafür interessiert. Was ist das da, was sind das für Motorräder?  Die Fragen im italienischen Akzent wurden natürlich beantwortet, und sie staunte nicht schlecht über die Gespanne. Wir verputzten unseren Eisbecher und haben vom Eiscafé "Doimo" eine sehr gute Erinnerung mitgenommen.
In Greiz gibt es doch auch ein altes Schloss. Ok, fahren wir mal hoch. Die Zufahrt ist bestimmt schon 1000 Jahre alt und die Pflastersteine unbehauen und rund. Wie da früher die Pferdegespanne hochgekommen sind ist mir rätselhaft. Wir kamen hoch, erster Gang und Stoff.  Das Schloss an sich ist aber dann doch eher unspektakulär. Ich muss dazu sagen, wir waren am oberen Schloss.
Die Rückfahrt dann über Neumühle, Seelingstädt, Mannichswalde. Hier haben wir noch kurz den Campingplatz in Augenschein genommen. Klein aber fein ist er. Weiter dann über Crimmitschau und die Tour ging dem Ende zu.
Unsere Gespanne haben 135 km abgespult und sich tapfer gehalten. Wir haben nicht einen Tropfen Regen ab bekommen und der Wind hat für die nötige Frische gesorgt.
 

Sonntag den 12.Juli 2015  Geraer Vogelzug mit Eisbecherung

beim Geraer Vogelzug waren wir nur Zaungäste, macht aber nix. Der Weg ist das Ziel. Noch vor um 9 waren wir da, die ganze Sache war gut besucht. In die Wertung kamen letztendlich über 80 Fahrzeuge, ausschließlich Simson 50 cm³. Wir sind zwar auch seltsame Vögel, hier ging es aber um die Zweiräder. 
Mit uns gefahren war ein Wartburg 311 und eine Schwalbe. Schwalbenfahrer Holger hat auch an der Wertung teilgenommen. 
Die IG Historische Fahrzeuge Gera hatte das Ganze organisiert, Startnummern verteilt und Pokale besorgt. In Aga war ein Parkour eingerichtet. Start war dann 10 Uhr und die Tour ab da etwas über 45 km.  Wir haben uns in Aga nach dem ganzen Treiben zwecks Eisbecherung abgesetzt. Dazu sind wir nach Bad Köstritz gerollert. Schönes kleines neues Eiscafé und der Kirscheisbecher war auch super .
In Gera die Siegerehrung wollten wir uns nicht entgehen lassen und siehe da, Holger hat mit seiner Schwalbe einen Pokal abgeräumt.
Und zwar in der Wertung, bestes restauriertes Fahrzeug. Alle Achtung. Sie ist aber auch ein Schmuckstück. Nix original, aber schön.
Den Rückweg dann wie gewohnt über Ronneburg, Schmölln, Gößnitz. So komme ich insgesamt auf 144 km.
Alles in allen, ein schönes Treffen und ´ne schöne Ausfahrt. Es war alles gut organisiert von der IG aus Gera.
 

17. - 19.Juli 2015, Das IWL-Rollertreffen Schneeberg

war absolute Spitze.
Der EOC hatte alles bestens durchorganisiert. Die Verpflegung, die Ausfahrten und das Programm, alles super.
Freitag beim MUZ Vertrieb. Es ging zwar nicht um IWL Roller, aber die Tatsache das Elektroroller Charly hier montiert werden war neu für mich.
Samstag die Ausfahrt von etwa 120 km durchs Erzgebirge mit interessanten Zwischenstopps war für manch einen Flachland-Roller schon eine Herausforderung. Die Ausfälle hielten sich aber in Grenzen und das Wetter meinte es gut mit uns, die Sonne ab und an eher zu gut. Aber Roller, Berge und Sonne, dass geht schon, die Roller können das. Die Mittagspause am Wolkensteiner Zughotel hat uns aufgeklärt, wo die ganzen Mitropa-Speisewagen der Deutschen Reichsbahn abgeblieben sind. Die DKW-MZ Geschichte dann am Schloss Wildeck in Zschopau passte dann natürlich. Hier wurden wir von vielen Schaulustigen erwartet.
Die Presse hatte unseren Besuch hier angekündigt. Historischer Motorradbau der feinsten Art gab es zu bestaunen und die Führung von jemanden der sich damit bestens auskannte machte den Besuch perfekt.
Abends dann Livemusik im Takt mit Standmotorengetöse, sowas muss man erlebt haben, das lässt sich einfach nicht beschreiben.
Dann die Siegerehrungen und Auswertung der Quizfragen. Gekürt wurde auch der Pechvogel des Tages.
Von den anderen 5 Pokalen aus der Bergbaustadt ziehen zwei in Zukunft mit den "Rollern übers Land" Die Sonntagsausfahrt endete dann an der Sommerrodelbahn in Eibenstock. Hier ist nun auch ein Sessellift in Entstehung. Ja im Winter liegt hier Schnee und man braucht sowas.
Nachmittags zogen dann doch einige Wolken auf. Auf der Heimfahrt gab es dann eine Gratisdusche auf der B 93 zwischen Wiesen und Wilkau-Haßlau. Den Roller hat´s gefallen und die Klamotten trocknen auch wieder. Insgesamt kommt mein 59er Stadtroller auf 270 km an diesem Wochenende.
Alles gut und auf ein neues Treffen 2017 in Schneeberg.
 

Sonntag den 26.Juli 2015, Brückentag, Thüringen/Sachsen

Brückentag, ja was soll denn das? Na ab auf die Roller und dann wird das schon. Zunächst über Gößnitz Richtung Altenburg. Hier kamen und die Viadukte Nirkendorf und der Wiesenbachviadukt vor die Linse. Mit 232 und 306 m Länge sind das schon ganz ordentliche Bauwerke, welche da so in der Landschaft herum stehen. Weiter ging es Richtung Landesgrenze Thüringen/Sachsen und weitere große Bögen wurden sichtbar. Am Viadukt Heidelbergsmühle (120 m) entstand das nächste Foto und weiter ging es nach Steinbach. Auch hier, mitten im Ort, ein weiterer Viadukt. Dieser heißt natürlich Steinbachviadukt und er hat eine Länge von 107 m.  Schade, dass nicht alle Viadukte voll einsehbar sind. Sie sind meist durch Strauchwerk verdeckt. Ist aber auch nicht weiter schlimm. Diese Viadukte sehen sich alle sehr ähnlich und gehören zur Bahnstrecke Altenburg - Langenleuba Oberhain. Gebaut wurden die Viadukte um 1900. Die Strecke ist seit 1998 komplett stillgelegt und keiner braucht mehr die Viadukte, außer wir.
Ein weiterer Viadukt begegnete uns auf dem Weg nach Narsdorf. Wie er heißt, keine Ahnung. Er lag so am Weg und ein Foto kann ja nicht schaden. In Narsdorf in der Sachsenbaude war dann Mahlzeit angesagt. Gut besucht und alles prima. Gesättigt ging es dann weiter über Wechselburg, Lunzenau nach Göhren. Ja hier gibt es auch noch einen, ja und zwar einen der schönsten Viadukte, den Göhrener Viadukt. Ein paar Fotos auch von diesen. Weiter geht´s nach Burgstädt. Wer den Markt dann im seltsamen Einbahnstraßensystem der Stadt gefunden hat, hat sich dann auch einen ordentlichen Eisbecher verdient. Den Rückweg dann über Limbach-Oberfrohna, Langenchursdorf, Waldenburg, Oberwiera. Alles in allen komme ich auf 112 km. Das Wetter war gut, etwas windig, schon bisschen wie Herbst. Uns hat´s gefallen, den Rollern auch.
 

Sonntag den 23.August 2015, Vogtlandtour

Heute nun war es an der Zeit für Roller übers Land.
Genau gesagt, Roller übers Vogtland. Über Crimmitschau, Werdau zunächst nach Reichenbach und von dort über Obermylau zum berühmtesten Bauwerk des Vogtlandes, der Göltzschtalbrücke. Sie ist die größte Ziegelbrücke der Welt und gilt als Wahrzeichen des Vogtlands. Majestätisch steht sie da in der Landschaft.  Vor einigen Jahren noch, wurde die Brücke als Touristen Attraktion vermarktet. Am Fuße war ein Tragballon stationiert und es gab Imbissbuden und Souvenirstände. Davon ist aber nichts mehr übrig, außer die Brücke halt. Diese im ganzen zu fotografieren ist vom Boden aus nicht machbar.
Weiter ging es zur etwas kleineren Schwester. Der Elstertalbrücke. Gut versteckt befindet sich dieses Bauwerk in der Nähe der Talsperre Pöhl im Ortsteil Altjocketa. Sie gilt als zweitgrößte Ziegelbrücke. Fotos sind auch hier nicht so einfach. Direkt zur Brücke gelangt man auf einen Wanderweg.
Es gibt aber auch Brücken neuerer Bauzeit, welche durchaus imposant in der Landschaft stehen dürfen. Erst nach dem Mauerfall wurde die Autobahnbrücke Pirk der A 72 fertig gestellt. Begonnen hatte der Bau 1938. 1940 war dann erstmal Baustopp für etwa 50 Jahre. Aus der ehemaligen Imbissbude an der damaligen Baustelle hat sich ein richtig gutes Ausflugslokal entwickelt. Das haben wir natürlich getestet. Es war nicht einfach ein Platz zu bekommen, das Warten hat sich dann aber gelohnt.
Gestärkt ging es weiter über Oelsnitz nach Theuma. Ein Foto von der Kirche und weiter gehts. Ja und wo gibt es die besten Eisbecher im Vogtland. Klar, in Treuen, in Pieschel´s Eiscafé. Ich habe mich mit einigen Vogtländern vorher drüber unterhalten. Alle waren sich einig. Dieses Eiscafe musste es sein. Den Rückzug traten wir dann über Reichenbach und Zwickau an. Eine Kaffeepause noch an der Dänkritzer Schmiede und nach 8,5 Stunden und 183 km war dann unsere Ausfahrt auch schon zu Ende. Die drei Gespanne haben gut durchgehalten und so manchen Berg erzwungen.
 

Samstag den 05.09.2015 Windischleuba, Borna, Kahnsdorf...

mit folgenden Zutaten:
Pitty, Troll, Berlin, Wiesel, Campi, viele andere Oldtimer, Sonnenschein, Wind, Eisbecher und Regen.
Los ging es um 9. Zunächst nach Windischleuba. Hier fand heute das Oldtimertreffen statt. Wir waren herzlich willkommen und wurden bestens versorgt. Dort angekommen waren wir mit drei Berlinern zunächst die einzigen Roller auf dem Platz. Doch es gibt auch Überraschungen. 2 Trölle, ein Berliner aus der Lutzer-Fraktion, ja damit hatten wir schon gerechnet. Dass sich dann noch ein Wiesel und ein seltsames Pitty-Gespann aus fernen Lande dazu gesellten war dann doch überraschend.
Die komplette Rollerfraktion mit 8 Rollern, gefolgt von MZ, Wartburg 3.11, Trabant und Bulli machte sich dann nachmittags auf zum Erntedankfest nach Borna. Hier gehörte zum Erntedankfest ebenfalls ein Oldtimertreffen zum Wochenendprogramm. Alles gut, alles schön und nochmals gestärkt machte sich die Truppe auf in Revier. Am Tagebau Schleenhain wird nach wie vor braunes Gold gefördert. Die MIBRAG hat nahe Deutzen eine Aussichtsplattform zur Erläuterung und Besichtigung eingerichtet. Klar, da müssen wir hin. Andere Besucher, welche gar mit einem Bus angereist waren interessierten sich mehr für unseren Fahrzeugbestand als für den Tagebau. Das sind wir aber ja schon gewöhnt.
Ja da fehlt doch noch ein wichtiger Programmpunkt. OK, wir haben reserviert. Auf die Roller... fertig ... los. Ab nach Kahnsdorf. Hier gibt es das Cafe Kahnsdorf und da gibt´s auch Eisbecher. Ja und die waren wirklich sehr gut und sehr lecker. Für unsere Fahrzeuge interessierte man sich dort natürlich auch.
Den Rückmarsch dann durch die herrliche Seenlandschaft der ehemaligen Braunkohletagebaurestlöchern und das Programm ist damit eigentlich beendet. Schlag-ab in Borna und Ende.
Doch eine der Zutaten fehlt doch noch. Hatten wir bis dahin viel Sonne auf uns scheinen lassen, viele Wolken über uns her ziehen lassen und uns auch viel Wind um die Ohren pfeifen lassen. Der Hammer kam kurz vor Schluss. Ab Altenburg hatten wir den herrlichsten Wolkenbruch über uns ergehen lassen. Kurz vor Gößnitz zwang er uns gar zum Halt. Die Windböen zerrten heftig am Rollerblech und da war es sicherer, mal kurz zu halten. Aber egal, durch genässt bis auf den letzten Fetzen war die Tour dann nach etwa 8 Stunden und 106 km ganz zu Ende ...
Ende gut, alles gut. 17 Leute hatten einen schönen Tag. Und die Roller? Na ja. Sie waren wieder mal die Stars des Tages und das Beste was auf den Straßen zu sehen war :-)
 

Samstag den 12.09.2015 Sternfahrt Jena, Tag des Handwerks

wir hatten uns zur Oldtimersternfahrt zum Tag des Handwerks angemeldet. Dieser fand in Jena statt und war Teil des Programmes des Jenaer Altstadtfestes. Die Medien hatten darüber berichtet und die Geraer Oldtimerfans der IGHMG hatten uns den Anstoß gegeben, dort mit zu fahren. Es hat sich gelohnt. Treffpunkt war zunächst beim TÜV in Gera und von dort machten wir uns über Stadtroda auf die Fahrt nach Jena. Jedes angemeldete Fahrzeug wurde durch einen Moderator vorgestellt, natürlich auch unsere Roller mit Anhänger. Es schien dem Publikum auch wirklich zu interessieren. Knapp 90 Oldtimer hatten den Weg nach Jena gefunden. Es waren auch sehr schöne PKW dabei wie Simson Supra und Wartburg 313. Wirklich tolle Fahrzeuge. Unsere Roller fanden aber auch ihre Beachtung. Es haben sich doch einige Besucher dafür interessiert und mit dem einen und anderen kam man ins Gespräch. Das gesamte Altstadtfest war umgeben von einen riesigen Trödelmarkt und natürlich von einem Rummel mit Riesenrad etc. Zum Tag des Handwerks war natürlich auch eine Handwerkermeile aufgebaut und verschiedene Gewerke, auch historische, zeigten ihr Können. So sollte es ja auch sein. Auf einer Bühne traten verschiedene Künstler auf und auch die Prominenz der Landespolitik alá Bodo Ramelow hatten sich eingeladen um was zu erzählen. Ich habe nicht weiter rauf gehört, es ging aber auch darum, dass wir die armen Flüchtlinge doch alle lieb haben sollen und so. Na ja, man kann es schon nicht mehr hören und deshalb waren wir ja auch nicht da. Zwischenzeitlich, hatten wir auch das Café MilchMix entdeckt. Ja nicht nur entdeckt, sondern auch mal nach Eisbecher angefragt und diese dann auch verspeist. Die waren echt super. Nach dem ganzen Tamm Tamm auf der Bühne wurden die 3 besten Fahrzeuge ausgezeichnet. Platz 3 der Simson Supra, Platz 2, keine Ahnung und Platz 1 ein Trabant 500 mit Anhänger :-) Prima, hat uns gefallen die Auswahl.
Der Rückmarsch sollte dann über Eisenberg, Gera führen. Es gab dann aber 2 kleine Probleme. Ein Unfall hatte die Eisenberger Straße noch in Jena dicht gemacht. Das konnten wir aber umfahren. Von Eisenberg nach Bad-Köstritz ist die B7 schon ewig gesperrt. So fuhren wir nochmals durch das schöne Mühltal nach Bad Klosterlausnitz. Von dort dann weiter über Bad Köstritz, Gera, Schmölln in Richtung Heimat.
Alles gut gelaufen. Die Roller haben tapfer durchgehalten, das Wetter war spitze, was will man mehr. Am Ende stehen 203 km mehr auf dem Tacho. Eine schöne Tour, ein schönes Treffen, ein schönes Stadtfest.
 

Sonntag den 13.09.2015, Oldtimertreffen Schlagwitz

in schönster Atmosphäre findet jährlich auf dem Denkmalhof Mitte September das Oldtimertreffen des  Oldtimerverein Schlagwitz statt. Nachdem 2014 der ganze Tag verregnet war und nur etwa 20 Fahrzeuge das Treffen aufgesucht hatten, war es heute bei dem herrlichen Wetter doch vielversprechend. So in unmittelbarer Nähe können wir das natürlich nicht auslassen, also halbzehn Treffpunkt Hainichen und ab nach Schlagwitz. Begleiten von Daniel M. mit Trabant machten wir uns mit 2 Gespannen auf dem Weg.  Dort angekommen füllte sich der Hof ziemlich schnell. Außer uns kam auch Lutzer und gefolge mit troll und BK. Weitere Roller trafen nach und nach ein. einige aus Bad Lausik und auch einige aus dem Erzgebirge. Insgesammt waren es über 10 IWL-Roller. Damit hatten wir nicht gerechnet.  Die Versorgung war hervorragend und alles wartete auf die Ausfahrt gegen 13:00. Diese ging dann mit dem gesamten Fahrzeugbestand durch Waldenburg, Oberwinkel, Ebersbach, Oertelshain, Remse, Kertzsch, Waldenburg, Franken wieder nach Schlagwitz. Es waren etwa 23 km, reicht ja auch. Anschließend fand die Tombola statt und die Preise wurden verliehen. Für Mich gab es einen Schlüsselsatz Ratschenschlüssel.
Danach machten wir uns dann aus dem Staub nach Waldenburg zum "Cafe Klatsch" Ja,das heißt so. Eisbecher war gut, nur waren die Kirschen aus und nix mit Schwarzwälder. Von hier ging es dann über Neukirchen, Pfaffroda wieder Richtung Heimat. Alles in Allen komme ich auf 65 km. Ich verglich nochmal den Tachostand mit dem Anfangsstand als ich den Berliner übernommen hatte. Er hat heute bei mir die 6.000 vollgemacht. und das fast ohne Zicken. Brav mein guter IWL
 

Mittwoch den 23.September 2015, Herbstausfahrt Thüringen

Erste Herbst-Ausfahrt 2015
Pünktlich zum Herbstanfang machten wir uns mit 2 Gespannen auf ins Thüringische. Zunächst über Schmölln, Ronneburg, Gera nach St. Gangloff. Der Tee-Vorrat für den Winter muss gesichert werden und bei Goldmännchen im Werksverkauf ist die beste Gelegenheit dazu.
Der Herbst hatte pünktlich Einzug gehalten und der Wind wehte uns ordentlich um die Ohren. Die Luft war schön frisch und den Roller-Motoren bekam das richtig gut.
Der Rückweg führte uns dann über Kaltenborn nach Kraftsdorf. Hier machten wir am Mutzmuseum halt. Leider war niemand da, der uns was dazu sagen konnte. Weiter ging es dann über Harpersdorf, Niederdorf nach Töppeln. Hier entdeckten wir doch tatsächlich einen Hinweis zu einem Eiscafe. Das kennen wir ja noch garnicht und uns kennt man da bestimmt auch nicht. Also ändern wir das. Ein wirklich schönes Eiscafe und der Eispokal war echt super. Hier waren wir nicht das letzte mal. Weiter tuckerten wir über Bad Köstritz, Gera-Langenberg und verschiedene Dörfer zunächst wieder nach Schmölln. Von dort dann weiter über weitere Dörfer nach Gößnitz. Hier gibt es ja verschiedene Verbindungswege. Alles in allen war es eine schöne spontane Herbst-Ausfahrt. Den rollern und uns hat es gut gefallen und es kamen 139 km auf dem Tacho dazu.
 

Sonntag den 27.September 2015, Oldtimertreffen Altenburg, Destillerie

Das Oldtimertreffen an der Altenburger Destillerie hat schon Tradition und ohne IWL-Roller muss das ja nicht sein. IWL war dann auch ganz ordentlich vertreten. Geplauder auf dem Gelände der Schnapsfabrik. Essen und trinken und ab 13:00 dann eine Ausfahrt im Altenburger Land. Die Veranstaltung war gut besucht. Es waren bestimmt etwa 150 Fahrzeuge auf dem Hof.
Den traditionellen Eisbecher gab es dann aber zu Hause.
Der Troll kommt auf glatt 40 km.
 

Dienstag den 29.September 2015, Niederfrohna

komm wir besuchen mal fix einen Rollerfreund in Niederfrohna. Er hat nur noch 2 Tage bis zum verdienten Ruhestand und da besuchen wir ihn noch mal in seiner Kneipe. Bei schönen Herbstwetter, ein Berliner und ein Troll, jeweils mit Anhänger ging es über Schönberg, Tettau, Oberwiera, Wickersdorg, Waldenburg, Wolkenburg, Kaufungen nach Niederfrohna. Angemeldet waren wir nicht, es sollte ja auch eine Überraschung sein. Den Kaffee und ein Kalt-Getränk ließen wir uns gut schmecken und ein Plausch unter Oldtimerfans. und nach ca. einer Stunde machten wir uns wieder auf dem Rückweg. Alles lief gut und ich komme auf 76 km
 

Samstag den 3.Oktober 2015, Borna, Störmthal, Markkleeberg, Lippendorf

Mit einer Mannschaftsstärke von 19 Leuten machten sich 4 Berliners, 4 Trölle, eine TS, eine ETZ, eine Schwalbe, ein Trabant und ein Wartburg am Samstag bei schönsten Herbstwetter auf ins Leipziger Umland. Treffpunkt Borna, Esso Tankstelle. Von dort rollerten wir zum ersten Foto-Halt nach Oelzschau am Angerteich. Ein paar Fotos von den Fahrzeugen mit der Kulisse und weiter ging es nach Störmthal. Dieses Mal kümmerten wir uns weniger um den Störmthaler See sondern suchten wir den Gasthof Störmthal auf. Wir hatten Plätze reserviert und wollten und das dazugehörige private Museum ansehen. Der Inhalt der Traktorenhalle und der des Museums trafen voll unseren Geschmack. Traktoren aus vergangener Zeit füllen dort eine große Halle. Viele davon der Marke Lanz. Im Museum dann vieles bekanntes aus der DDR Fahrzeugproduktion. Aber auch andere Exponate fanden hier ihren Platz.
Das Essen konnte draußen serviert werden. Auch dieses traf unseren Geschmack. Den Gasthof kann man wirklich empfehlen.
Nach reichlich 2 Stunden Störmthal machten wur uns auf den Weg zum Markkleeberger See. Hier gab es heute nur ein Eis in der Waffel und viele Blicke in den See. Bei dem Wetter hat sich das Ufer zu einer gut besuchten Touristenmeile entwickelt.
So, dann wollen wir noch mal gucken wo der Strom herkommt. Die Dampfwolken des Kraftwerkes Lippendorf sieht man aus über 50 km Entfernung, also auch von zu Hause aus. Das reichte uns heute nicht. Wir fuhren mal zum Kraftwerk. Aus der Nähe betrachtet muss man wirklich sagen, die Türme sind wirklich echte Riesen.  Ein paar Fotos auch hier und weiter ging es über Neukieritzsch nach Borna. Hier machten wir halt an der Emmauskirche. Ja genau, dass ist die, welche früher mal in Heuersdorf stand.
Hier endete dann die Tour und jeder machte sich wieder auf in Richtung Heimat. Lutz hatte die Tour geplant und nichts dem Zufall überlassen. Am Ende hat mein Troll 150 km mehr auf dem Tacho. Mal sehen, was diese Saison noch geht.
 

Sonntag den 4.Oktober 2015, Kurztrip nach Zwickau zum Oldtimer-Teilemarkt

Drei Berliner-Campi-Gespanne und ein Troll machten sich um 09:00 auf den Weg dahin.
Wer mit Oldtimer anreist braucht auch keinen Eintritt zu zahlen. Gute Idee.
Stöbern, stöbern, stöbern. Ja und man trifft doch viele bekannte Leute. Denn noch das schöne Herbstwetter.
Kann man schon mal mitnehmen. Er fand zum 2. Mal an der Stadthalle statt.
Gegen Mittag ging es wieder Heim.
42 km ist ja mal ne kurze Ausfahrt, trotzdem eine schöne.
 

Sonntag den 11.Oktober 2015, Herbstausfahrt ins Ronneburger Bergbau-Revier

Die Interessengemeinschaft Historischer Mobile Gera hatte zur Herbstausfahrt eingeladen.(siehe Flyer) Auf den Straßen der Bergbaukultur im Ronneburger Revier soll die Ausfahrt etwa 95 km betragen.
Früh halbacht, bei Temperaturen um den Gefrierpunkt machten wir uns auf die Socken. Den vier Rollergespannen schlossen sich unterwegs noch zwei weitere an. Außerdem war noch eine Schwalbe, ein Trabant und ein 311er im Gefolge.
Angepellt wie eine Zwiebel, ging der erste Ritt nach Gera. Das waren schon mal über 40 km und es war schon sehr frisch auf dem Roller.
Am Waldhaus angekommen, waren wir wirklich willkommen. Die Roller stellen sich bitte hier in die erste Reihe.(ja da gehören sie hin)
Bei der Anmeldung gab es die Fahrerunterlagen, die Verpflegungsmarken und natürlich auch die Erinnerungsplaketten.
Im Waldhaus gab es Frühstück und Getränke und es wurde ein Dokumentarfilm zum Thema des Tages präsentiert.
Dreiviertelzehn dann zur Fahrerbesprechung. Jeder fährt wie er will. Die Ziele und einzelnen Stationen sind bekannt und um Zehn geht´s los.
Wir machten uns direkt auf den Weg nach Ronneburg und besuchten zunächst das Bergbaumuseum. Von dort dann weiter zum alten Bahnhof. Hier war die erste Verpflegungsstation eingerichtet. Schlange stehen ist angesagt, aber alles gut. Platz war für die Fahrzeuge genug. Insgesamt waren 127 Fahrzeuge angemeldet. Vom SR2 bis zum KRAZ LKW war fast alles vertreten. Ein geordneter Konvoi ist mit dem Fahrzeugbestand natürlich nicht denkbar. Muss ja auch nicht.
Ronneburg ... ja da gab es doch noch noch was Roller-Spezifisches. Ja genau, die Felgen wurden doch früher hier produziert. Und das ehemalige Werk haben wir auch gefunden und für ein paar Fotos war da auch noch Zeit.
Weiter ging es zu einer historischen Schachtanlage. Hier, beim Fotoshooting, wurde jeder der es wollte, auf seinem Fahrzeug fotografiert. Die Rollerfreunde machten natürlich eine kleine Ausnahme. Erst mal jeder einzeln, und dann noch mal alle fünf Gespanne auf ein Foto. Was, nur noch fünf? Ja genau. Ein Roller war ausgestiegen. Wie sich später heraus stellte, war es nur das Kerzengewinde im Zylinderkopf. Der Rest machte sich auf ins Umland. Wir durchstreiften viele Orte wie Wünschendorf und Weida. Alles gut, alles schön aber was wichtiges fehlt doch noch. Ja genau, ein Eiscafe. Kennt hier jemand eines in der Gegend? Nein, also Leute fragen. Gesagt getan und im Ort Frießnitz fanden wir das Eiscafe Sachse. Die Eisbecher waren wirklich super und der Kaffee natürlich auch. Gegen halbdrei ist dann die Auswertung und die Aushändigung der Fotos in Gera Lusan auf dem MTC Platz geplant. Da müssen wir noch hin. Wir waren pünktlich auf die Minute und dort traf sich nun Alles wieder, was früh am Start war. Die Versorgung war auch hier wieder gesichert und nach einer Weile konnten wir auch unsere Erinnerungsfotos in Empfang nehmen. Damit war die Herbstausfahrt soweit beendet. Für uns lagen dann nur noch die etwa 40 km nach Hause vor uns. Straffer Wind mache die Rückfahrt für die Rollergespanne interessant und schön. Bei ohne Wind kann jeder.
Gegen halbfünf,dann wieder zu Hause, 152 km mehr auf dem Tacho. Das reicht für einen Sonntags-Trip bei frischem Herbstwetter.
Die IGHMG hatte alles bestens vorbereitet und organisiert. Es wurde nix dem Zufall überlassen. Hier sind eben Profis am Werk.
... gib Gas ... gib Gas ... gib Gas ...
sind die Schlagwörter der IGHMG-Veranstaltungen. Wer hier ein Oldtimertreffen mit nur rumstehen, quatschen und ner kleinen Ausfahrt erwartet liegt vollkommen falsch. Was wir bisher in und um Gera erlebten war alles “Spitze” und hatte Programm.
Für die   ... Roller übers Land ... steht also Gera 2016 wieder auf dem Plan.
 

Samstag den 31.Oktober 2015, Drachenfest Terpitz und Nimbschen

Das war´s dann eventuell für 2015. Zum Oldtimertreffen und Drachenfest machten sich 2 Berlinergespanne, ein Wiesel, 2 Schwalben und einiges anderes Gerät auf dem Weg nach Terpitz, bei Kohren-Sahlis. Das Treffen war sehr gut besucht und es waren auch viele 2-Räder mit von der Partie. Kein Wunder, bei dem sonnigen Herbstwetter müssen die noch mal auf die Straße. An den Versorgungsstellen hatten die Organisatoren alle Hände voll zu tun, lange Schlange stehen war angesagt. Die Rollerbrigade machte sich dann aber aus dem Staub. Es mussten schon noch einige km abgespult werden, ja und ein Eisbecher wird es dann ja wohl auch noch irgendwo geben. Unsere Tour ging dann mit Zwischenstopp in Colditz, nach Nimbschen zur Klosterschänke. Der ganze Bereich des Klosters ist ein beliebtes Ausflugsziel und die Roller blieben auch dieses Mal nicht unbemerkt. Ja und den Eisbecher gab es in der Klosterschänke. Alles wirklich prima. Den Rückweg traten wir dann über Grimma, Bad Lausik und Frohburg an. Die Roller haben alle brav durch gehalten und am Ende komme ich auf 133 km. Schöner Tag, schöne Tour, was will man mehr

ENDE 2015.